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Taiwan: Asien-Neulinge im Gefühlschaos
Naturschönheiten im Osten des Inselstaate - Moderne und Tradition
 

TAIWAN. Eine zarte Person findet noch Platz. Auch wenn dafür all die Menschen, die sich bis vor wenigen Minuten noch nie vorher begegnet sind, noch enger zusammenrücken müssen. In diesem Moment liegt der Vorteil für den Touristen aus der westlichen Welt unter all den Asiaten eindeutig in seiner Größe, gewährt sie ihm doch etwas Mehr an Sauerstoff. Ein bisschen den Bauch einziehen, die Tür schließt sich, vorsichtig ausatmen. Schon ist der Spuk, vielmehr die Fahrt, vorbei. In gerade einmal 39 Sekunden hat der wohl schnellste Fahrstuhl der Welt die vollbesetzte Kabine die 382 Höhenmeter bis zur Aussichtsplattform des „Taipei 101“, in Taipeh einer der höchsten Wolkenkratzer der Welt, katapultiert.

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Vulkane und Gletscher in trauter Nachbarschaft
Neuseeland fasziniert durch seine vielfältigen Naturlandschaften
 

AUKLAND. „Aotearoa“, das Land der langen weißen Wolke, hat viele Gesichter. Mal wild romantisch, mal kalt und abweisend, mal sanft und unberührt. Wer den Inselstaat im Südpazifik besucht, erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Und ist berauscht von Neuseelands Regenwäldern, Gletschern, Südsee-Stränden, Hochgebirgszügen, saftigem Weideland und Vulkanen.

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Abgeschiedenheit bewahrt einzigartige Natur
Waterton Lakes National Park ist Schmuckstück im südlichen Alberta
 

WATERTON/ALBERTA. Das Funkgerät knarrt „4,6,4?“ Die Stimme klingt abgehakt. „4,6,4?“ Derek Tilson bestätigt. Der Park Warden erfährt, dass sich ein Schwarzbär in der Stadt im Herzen des Waterton Lakes National Park herumtreibt. Er springt in seinen Pick-up-Truck und fährt los. „Es ist wichtig, dem Tier klar zu machen, dass es im Ort nicht willkommen ist“, sagt der 52-Jährige entschlossen. Augen für die Schönheit des „Camron Falls“, eines Wasserfalls direkt an der Evergreeen Avenue, hat er jetzt nicht.

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Genüsslicher Plausch am Herd mit Sterneköchen
Sechste Küchenparty im Hotel Rosenpark - Bernd Siener Gastgeber
 

MARBURG. Sechs Sterne waren es, die eine große Anziehungskraft ausübten und rund 300 Feinschmecker aus nah und fern zur Küchenparty des Vila Vita Hotels Rosenpark leiteten. Die Spitzenköche Kolja Kleeberg aus Berlin, Alfons Schuhbeck (München), Holger Bodendorf (Sylt), Karl-Heinz Hauser (Hamburg), Frank Rosin (Dorsten) und Bernd Siener (Marburg) verprachen ihren Gästen ausgesuchte Kreationen, die sie in stimmungsvollem Ambiente des Hotel-Atriums auf drei Etagen genießen konnten.

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Mit allen Sinne kochen
Marburger Küchenchef Bernd Siener über Sterne und Genuss
 

MARBURG. Was er hört, lässt ihn zufrieden lächeln. Mit der Rückseite des Esslöffels klopft Sternekoch Bernd Siener auf die knusprig braun gebratene Schwarte. Der hohl klingende Ton, der köstliche Duft und die Farbe des Bratens veranlassen ihn, die Pfanne vom Herd zu nehmen. Hat das Fleisch bislang nur seine Sinne Sehen, Hören und Riechen angesprochen, so werden jetzt auch das Fühlen und Schmecken bedient: Siener schneidet ein Stück des zarten Spanferkels ab und lässt es in seinem Mund verschwinden. „Kochen ist eine Kombination aus Emotion und Perfektion“, sagt der 41-Jährige.

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Cowboy-Romantik pur
Viehtrieb, Lagerfeuer und Prärie: In Saskatchewan ist Raum für Abenteuer
 

SASKATCHEWAN. Der Fuchs beginnt nervös zu tänzeln. Die Reiterin zieht die Zügel fester an und klopft ihrem Pferd beruhigend auf den vor Schweiß glänzenden Hals. Dabei spürt sie selbst aufsteigende Nervosität. Am Horizont vermischt sich eine Staubwolke mit dem stahlblauen Himmel. Die flirrende Hitze wird durchdrungen vom Brüllen der Kühe, die langsam näher kommen. Als das erste Tier in der Ferne auftaucht, ist der Wallach kaum mehr zu bremsen. Seinen Versuch zu steigen vereitelt die junge Frau geschickt.

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Hoffnung auf ein besseres Leben
Im Deutschen Auswandererhaus werden Lebenswege nachgezeichnet
 

BREMERHAVEN. Selbstbewusst stemmt Martha Hüner den rechten Arm in die Hüfte. Wie es tief im Inneren der jungen Frau aussieht, das verschweigt die schwarz-weiße Fotografie. Die Jahreszahl ihres Aufbruches nach Amerika, in eine ungewisse Zukunft, lässt den Betrachter nur erahnen, dass es wohl eine Mischung aus Verzweiflung, Mut, Angst, Ungewiss-heit, Neugier, gepaart mit Abenteuerlust und Vorfreude gewe-sen sein muss. Die Aufnahme der 17-Jährigen entstand zu dem Zeitpunkt, als sie ihre Familie in Geestemünde zurück-lässt, um 1923 von Bremerhaven aus in die Neue Welt zu reisen. Der Lebensweg der Martha Hüner ist eine von 18 ausgewählten Biografien, die den Besucher auf dem histori-schen Rundgang durch das Deutsche Auswandererhaus begleiten.

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