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| Hoffnung auf ein besseres Leben |
| Im Deutschen Auswandererhaus werden Lebenswege nachgezeichnet |
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BREMERHAVEN. Selbstbewusst stemmt Martha Hüner den rechten Arm in die Hüfte. Wie es tief im Inneren der jungen Frau aussieht, das verschweigt die schwarz-weiße Fotografie. Die Jahreszahl ihres Aufbruches nach Amerika, in eine ungewisse Zukunft, lässt den Betrachter nur erahnen, dass es wohl eine Mischung aus Verzweiflung, Mut, Angst, Ungewiss-heit, Neugier, gepaart mit Abenteuerlust und Vorfreude gewe-sen sein muss. Die Aufnahme der 17-Jährigen entstand zu dem Zeitpunkt, als sie ihre Familie in Geestemünde zurück-lässt, um 1923 von Bremerhaven aus in die Neue Welt zu reisen. Der Lebensweg der Martha Hüner ist eine von 18 ausgewählten Biografien, die den Besucher auf dem histori-schen Rundgang durch das Deutsche Auswandererhaus begleiten.
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| Reisekamera aus Holz schon 1890 im Einsatz |
| Im Kameramuseum Heuchelheim sind über 1100 Exponate ausgestellt |
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HEUCHELHEIM. In den Details kann sich der Betrachter verlieren. Objektive, Auslöser, Gehäuse aus Holz oder Metall, in gold, silbern oder schwarz. Herrlich anzusehen sind sie, die Leicas, Minox und Zeiss-Apparate. Sie haben in all den Jahren, in denen sie aus unzähligen Einzelteilen zu kleinen technischen Wunderwerken zusammengefügt wurden, lustige oder ernste, private oder berufliche Ereignisse ihrer Besitzer auf Platte oder Film festgehalten. Fein säuberlich aufgereiht und mit kleinen Hinweisschildchen versehen, stehen die Geräte in Glasvitrinen, um den Besuchern des Heuchelheimer Kameramuseums die Geschichte der Fotografie zu erzählen.
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